335 Online-Marktplätze in Europa

August 4, 2016 von
Jeroen Leenders

Online-Marktplätze sind ein boomendes Phänomen. Neben dem Verkauf ihres eigenen Sortiments haben sich viele größere Einzelhändler sogar dazu entschlossen, ihre Plattformen für Drittanbieter zu öffnen, z. B. Amazon, Bol.com, Zalando, ASOS. Allein in Europa gibt es 335 Online-Marktplätze, die aktiv an Kunden verkaufen. Dies geht aus der Studie "Marketplaces across Europe" des Bundesverbands Online-Handel(BVOH) und p .digital hervor, die Anfang des Jahres veröffentlicht wurde.

In Deutschland gibt es 60 Online-Marktplätze, in Frankreich sind es 30, in Italien 24 und in den Niederlanden und Spanien jeweils 18.

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Die 335 Online-Marktplätze werden von 74 verschiedenen Unternehmen betrieben und bieten entweder ein komplettes Sortiment verschiedener Waren an oder sind auf eine bestimmte Kategorie spezialisiert, wie z. B. Mode, Wein oder Waffen.

Die von den Betreibern verwendeten Mechanismen sind sehr unterschiedlich. Darin unterscheiden sich die meisten Marktplätze deutlich von ihren Konkurrenten. Es gibt offene und geschlossene Marktplätze. Bei der offenen Variante können sich Gewerbetreibende selbst auf dem Marktplatz anmelden, während bei der geschlossenen Variante der Betreiber entscheidet, wer aufgenommen werden darf und wer nicht. Online-Marktplätze unterscheiden sich auch deutlich in der Art der Transaktion (Sofortverkauf, Auktion, Inserat/Kleinanzeige). Dies wirkt sich insbesondere darauf aus, ob die Transaktion - der Eigentumsübergang - direkt auf dem Marktplatz oder erst bei Lieferung der Ware erfolgt.

Die Art des Betriebs ist von besonderer Bedeutung. Ob der Marktplatz nun von einem eigentlichen Händler (Amazon, Otto, Pixmania, Zalando) oder von einem Vermittler (Allyouneed, eBay, Rakuten) betrieben wird, Online-Marktplätze können für jeden Kunden das richtige Angebot bereitstellen. Ein Service, der immer mehr in Anspruch genommen wird.

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