Die Internationalisierung steht bei digitalen Start-ups in Deutschland hoch im Kurs: 6 von 10 Start-ups beschäftigen internationale Mitarbeiter. Im Durchschnitt arbeiten Menschen aus fünf verschiedenen Ländern in einem Team zusammen. Je größer das Unternehmen, desto wichtiger wird der "internationale Mix", das zeigt eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 150 Start-up-Gründern.
Bitkom-Geschäftsführer Niklas Veltkamp kommentiert: "Die deutsche Start-up-Szene ist international ausgerichtet und profitiert davon, dass gut ausgebildete und motivierte Menschen aus der ganzen Welt hier leben und arbeiten wollen. Eine der größten Herausforderungen für viele Start-ups sind leider die bürokratischen Hürden und langwierigen Prozesse, wenn sie Nicht-EU-Bürger beschäftigen wollen."
Gegenwärtig beschäftigen 39 % aller befragten Start-ups Fachkräfte aus nicht-europäischen Ländern. "Start-ups stehen für Internationalität und grenzüberschreitenden Austausch, der durch das Internet ermöglicht wird. Englisch ist die Arbeitssprache in vielen Start-ups. Es spielt keine Rolle mehr, welchen Pass ein Mitarbeiter hat", meint Veltkamp.
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