Die Schweizer Uhrenmarke IWC, die zu Richemont gehört, hat ihre neue Fabrik in Schaffhausen eingeweiht. Damit will das Unternehmen der wachsenden Nachfrage nach seinen Luxusuhren gerecht werden. Der neue Produktionsstandort vereint die Herstellung von Uhrwerkkomponenten, Manufakturwerken und Gehäusen unter einem 13.500 Quadratmeter großen Dach.
Das Unternehmen blickt optimistisch in die Zukunft. "Das sieht man an den Exportzahlen der Schweizer Uhren", sagte Christoph Grainger-Herr, CEO von IWC Schaffhausen, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Der asiatisch-pazifische Raum hat sich erholt und auch die USA zeigen eine gute Entwicklung." Die Schweizer Uhrenexporte stiegen in den ersten sieben Monaten des Jahres 2018 um 10 Prozent. Ein Anstieg von 29 Prozent in ihrem wichtigsten Markt, Hongkong, ist einer der treibenden Faktoren für diesen Optimismus.
Die Markenkollektionen Pilot, Da Vinci und Portugieser sind Teil der IWC-Gruppe. Der Schwerpunkt des Unternehmens wird weiterhin auf dem Export liegen, und es wird in den E-Commerce investiert. IWC hat seine Online-Boutique im vergangenen Jahr auf die Vereinigten Staaten ausgeweitet und wird dies im September 2018 auch in Europa tun. Darüber hinaus wird das Netz der Monomarkengeschäfte um fünf bis zehn Läden pro Jahr erweitert.
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