Anfang Februar wurde bekannt, dass die chinesische E-Commerce-Plattform JD.com nach Europa kommen wird. Nach Amazon, Alibaba und Rakuten ist dies eine weitere große Plattform, die in den europäischen Online-Markt eintritt. In China ist JD.com bereits einer der größeren Akteure. So wurde beispielsweise am Singles Day, dem größten Online-Tag in China, ein Umsatz von fast 20 Milliarden Euro erzielt. Mit solchen Umsätzen ist JD.com zwar immer noch kleiner als der große Bruder Alibaba, aber größer als Webshops in einigen europäischen Ländern insgesamt. JD.com ist auch ein ideenreicher Shop, der mehr als nur ein typisch chinesisches Sortiment verkauft. An besonderen Tagen wie dem Singles Day werden auch Lebensmittel und Kosmetika angeboten.
Fokus auf M-Commerce
JD.com wird versuchen, einen Platz auf den europäischen Märkten zu erobern und sich dabei laut EcommerceNews vor allem auf den M-Commerce konzentrieren. Dieser ist in China bereits Mainstream und wächst auch auf dem europäischen Markt bzw. den europäischen Märkten schnell. Neben der Konzentration auf den M-Commerce ist JD.com in China auch für seinen hervorragenden Logistikservice bekannt. Auf dem Heimatmarkt werden etwa 92 % aller Bestellungen innerhalb von 24 Stunden ausgeliefert, was auf einem Markt wie dem chinesischen alles andere als üblich ist.
Derzeit konzentriert sich JD.com auf Frankreich, wo das Unternehmen intensiv in den Markt investiert. Danach werden wahrscheinlich andere europäische E-Commerce-Länder wie Deutschland, Großbritannien und die Niederlande folgen.
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