Österreich und China haben ein Abkommen unterzeichnet, das österreichischen Händlern einen leichteren Zugang zum chinesischen E-Commerce-Markt ermöglichen soll. Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitales und Wirtschaft, befindet sich derzeit auf Staatsbesuch in Peking, wo sie mit dem Handelsministerium der chinesischen Regierung ein Abkommen aushandelte. Schramböck ist in Peking, um österreichischen E-Commerce-Unternehmen den Weg nach China zu ebnen, dem derzeit größten E-Commerce-Markt der Welt. Das unterzeichnete Abkommen soll Online-Händlern aus Österreich einen besseren Zugang zu chinesischen Online-Marktplätzen wie Alibaba, Tmall und JD.com ermöglichen.
Ziel der Vereinbarung ist es, die Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch zwischen den grenzüberschreitenden E-Commerce-Plattformen beider Länder zu stärken. Österreichische Unternehmen, insbesondere KMU, können von der Erleichterung der Kontakte mit den großen chinesischen E-Commerce-Plattformen profitieren und so schneller auf dem chinesischen Markt präsent sein. Laut dem österreichischen Ministerium soll auch der Import und Export von Qualitätsprodukten und Dienstleistungen über E-Commerce-Plattformen unterstützt werden. "China ist der mit Abstand wichtigste Handelspartner Österreichs in Asien und nach den USA der zweitwichtigste Handelspartner in Übersee", so Schramböck.
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