Am Mittwoch veröffentlichte der deutsche Online-Riese Zalando seine Ergebnisse für 2016, die ein verlangsamtes, aber stetiges Wachstum und einen Gesamtumsatz von 3,64 Mrd. Euro auswiesen. Die eigentliche Neuigkeit war jedoch, dass Zalando selbst einen Schuheinzelhändler gekauft hat, nämlich Kickz, einen in München ansässigen Sneaker-Verkäufer mit 15 Filialen in ganz Deutschland.
"Starkes Wachstum erfordert kontinuierliche Investitionen. Wir sind stolz darauf, dass wir beim profitablen Ausbau unseres Geschäfts erhebliche Fortschritte gemacht haben", sagte Co-CEO Rubin Ritter. "Während wir die Technologie und das Betriebssystem aufbauen, um die europäische Modeindustrie zu transformieren, werden wir weiter in ein einzigartiges und makelloses Kundenerlebnis und ein stärkeres Lieferantenangebot investieren, um das Wachstum weiter vor dem Markt zu steigern. Gleichzeitig planen wir, unser Team zu erweitern und in diesem Jahr mehr als 2.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen."
Auch seine Logistikkapazitäten baut Zalando aus: Das paneuropäische Logistiknetzwerk wird um 20.000-30.000 m² große Lager in Frankreich und Schweden sowie um ein 130.000 m² großes Logistikzentrum in Polen erweitert.
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